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10.04.2014

Katastrophenmedizin für Medizinstudenten

Aus- und Fortbildung: Am Universitätsklinikum Regensburg ließen sich Anfang April wieder 19 Studierende der Medizin in Theorie und Praxis der Katastrophenmedizin ausbilden. Organisiert wurde die Lehrveranstaltung von der Klinik für Anästhesiologie.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten in vier Tagen zahlreiche Vorlesungen und vor allem praktische Übungen zum Massenanfall von Verletzten, zur Dekontamination bei CBRN-Lagen und zum Katastrophenmanagement im Krankenhaus. Auch eine praktische Sichtungsübung stand auf dem Plan.

"Die Gruppe hat großes Engagement an den Tag gelegt und die Herausforderungen des Kurses problemlos gemeistert. Das hat sich auch zum Abschluss in den hervorragenden Prüfungsergebnissen gezeigt" lobt Kursleiter Dr. Michael Dittmar.

Seit 2009 bietet das Uniklinikum in Regensburg den bundesweit beachteten Studentenkurs in Katastrophenmedizin an. Auf diesem Wege wurden bereits insgesamt 80 angehenden Medizinerinnen und Medizinern die Grundlagen ärztlichen Handelns im Katastrophenfall vermittelt.

Neben der Klinik für Anästhesiologie sind an der Lehrveranstaltung noch zahlreiche weitere Abteilungen beteiligt, wie etwa Unfallchirurgie, Notaufnahme, Mikrobiologie und das Studiendekanat. Von außerhalb des Klinikums wird die Veranstaltung von Referenten der Bundeswehr, des Kriseninterventionsteams Regensburg und der Feuerwehr Pentling aktiv unterstützt.

Verwandte Beiträge:
- Studentenkurs Katastrophenmedizin im Bayer. Fernsehen (22.07.2012)
- Studentische Ausbildung in Katastrophenmedizin in Regensburg (02.01.2010)
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23.02.2014

Einsatzsimulation TUIS-VR geht vom Netz

Rubrik C-GefahrenC-Gefahren: Das Online-Trainingssystem für Einsätze bei Unfällen mit Chemikalien, TUIS-VR, wird in Kürze abgeschaltet. Dies teilte der Verband der Chemischen Industrie mit.

TUIS-VR ist ein Ausbildungstool für die Bewältigung von Transportmittelunfällen mit Gefahrstoffen. Es richtet sich vor allem an Gruppenführer, um die ersten Schritte bei der Einsatzabarbeitung trainieren zu können.

Wer noch einmal einen Blick auf TUIS-VR werfen möchte findet es unter tuisvr.xvrweb.com/willkommen.

Verwandte Beiträge:
- Analytische Task Force: Infos für Einsatzleiter (30.01.2011)
- TUIS-VR: Web-basiertes Simulationstraining für C-Lagen (14.02.2011)
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22.07.2012

Studentenkurs Katastrophenmedizin im Bayer. Fernsehen

Aus- und Fortbildung: Am Mittwoch, 25.7.2012 ab 17:30 Uhr wird das Bayerische Fernsehen live von einer Dekontaminationsübung im Rahmen des Studentenkurses Katastrophenmedizin am Universitätsklinikum Regensburg berichten.

Gesendet wird aus Pentling bei Regensburg, wo der dortige ABC-Zug der Freiwilligen Feuerwehr den Studierenden Aufbau und Funktion eines Dekontaminationsplatzes für Personen und Fahrzeuge demonstriert. Daneben ist noch eine Einblendung von der Sichtungsübung vorgesehen.

Quellen / weiterführende Informationen:
Link zum online-Video auf der BR-Homepage:
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- Fotostrecke vom Dreh

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- Studentische Ausbildung in Katastrophenmedizin in Regensburg (02.01.2010)
- 2. Tübinger Sommerakademie Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe (30.03.2011)
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21.10.2011

1. Deutsch-Tschechische Rettungsdienstakademie

Rettungsdienst: Am 18. und 19.11.2011 findet in Regensburg die 1. Deutsch-Tschechische Rettungsdienstakademie statt.

Die Akademie wird vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit der Tschechischen Republik, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern sowie dem Sächsischen Staatsministerium des Innern veranstaltet und wird in der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg-Lappersdorf stattfinden.

Die Veranstaltung richtet sich an deutsche und tschechische Teilnehmer und soll einen bilateralen Erfahrungsaustausch über die rechtlichen, organisatorischen, technischen und finanziellen Voraussetzungen für eine effiziente grenzüberschreitende Hilfeleistung in Gang bringen. Derzeit verhandeln die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik ein Rahmenabkommen zum grenzüberschreitenden Rettungsdienst.

Die Plätze sind kontigentiert, eine Anmeldung ist erforderlich.

Quellen / weiterführende Informationen:
Einladungs-Flyer (pdf, 3,6 MB)

16.09.2011

AKNZ-Jahresprogramm 2012 erschienen

Aus- und Fortbildung: Das Jahresprogramm der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) ist erschienen.

Auf über 300 Seiten stellt die Akademie ihre Veranstaltungen für 2012 vor. Wie auch die letzten Jahre werden auch wieder Kurs im blended-learning- bzw. Fernlehrgangsverfahren angeboten.

Quellen / weiterführende Informationen:
- AKNZ-Jahresprogramm 2012 (pdf, 4MB)

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- Thomas Mitschke neuer Leiter der AKNZ (05.02.2011)
- Seminar Krankenhausalarmplanung in Leipzig (27.04.2011)
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17.07.2011

Studierende profitieren von Katastrophenmedizin-Ausbildung

Aus- und Fortbildung: Im Jahr 2009 führte die Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Regensburg erstmals ein Seminar in Katastrophenmedizin für Medizinstudenten / -innen durch. In einem Beitrag in der Zeitschrift Notfall und Rettungsmedizin konnten wir nun zeigen, dass die Teilnehmer einen nachweislichen Lernerfolg verzeichnen konnten.

Die Teilnehmer wurden vor und nach dem Seminar zu Ihrer Einsellung zur Katastrophenmedizin und zu ihrer Selbsteinschätzung in Bezug auf katastrophenmedizinisches Wissen befragt. Dabei zeigten sich deutliche, statistisch signifikante Verbesserungen in der Eigenwahrnehmung der Kompetenz, während die Einstellung zur Katastrophenmedizin unverändert blieb.

In dem Artikel leiten die Autoren aus ihren Erfahrungen auch Verbesserungsvorschläge für das Mustercurriculum zur katastrophenmedizinischen Studentenausbildung ab: Die beiden Dekontaminationsübungen sollten zusammen gefasst, Planspiele zum Massenanfall von Verletzten könnten eingeführt werden, und eine zentrale Unterstützung der Unis, beispielsweise durch die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ), könnte zu einer besseren Verbreitung derartiger Lehrangebote beitragen.

Das nächste Seminar Katastrophenmedizin in Regensburg findet vom 22. bis 26.08.2011 als Blockveranstaltung statt und wird inzwischen als Wahlpflichtfach anerkannt. Für Studierende an der Uni Regensburg sind noch Plätze frei.

Quellen / weiterführende Informationen:
- Dittmar et al. (2011) Studentische Ausbildung in Katastrophenmedizin. Notfall und Rettungsmedizin. DOI: 10.1007/s10049-011-1465-5
- Bundesamt Für Bevölkerungsschutz Und Katastrophenhilfe (2006) Konzept zur katastrophenmedizinischen Ausbildung an deutschen Hochschulen.

Verwandte Beiträge:
- Studentische Ausbildung in Katastrophenmedizin in Regensburg (02.01.2010)
- 2. Tübinger Sommerakademie Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe (30.03.2011)
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02.07.2011

Seminar zum Schutz von Energieinfrastrukturen in Berlin

Aus- und Fortbildung: Am 29. und 30. September 2011 findet in Berlin ein Seminar zum Thema "Schutz nationaler kritischer Energieinfrastrukturen in Europa" statt. Veranstalter ist die Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft und Recht.

Eine große Herausforderung für nationale kritische Infrastrukturen ist, den Zusammenbruch der Energieinfrastruktur in Europa zu verhindern. Was sind die besten Strategien, um auf Zwischenfälle im Energiebereich bestmöglich vorbereitet zu sein? Wie kann man privat-öffentliche Partnerschaften etablieren, um kritische Energieinfrastrukturen zu schützen? Auch für Unternehmen ist es wichtig die uneingeschränkte Funktionalität ihrer Energieinfrastruktur zu garantieren.

Daher wurde dieses Seminar mit folgenden Themen konzipiert:
• Schutz kritischer Energieinfrastruktur auf europäischer Ebene
• Wie steuert man die Risiken von Naturkatastrophen?
• Bewältigung von Cyber-Bedrohung in Energie-Kontroll-Zentren
• Privat-Öffentliche Partnerschaften (PPP), um nicht-nukleare kritische Energieinfrastrukturen vor Sicherheitsrisiken zu schützen
• Aktuelle Herausforderungen für die Notfallplanung bei natürlicher oder menschlicher Bedrohung

Zusätzlich zu Präsentationen, Diskussionsrunden und Erfahrungsberichten ist das Seminar sehr praxisorientiert ausgerichtet mit Fallstudien, interaktiven Workshops und Praxisbeispielen.

Das Seminar richtet sich an Betreiber kritischer Energieinfrastrukturen aus dem öffentlichen und privaten Bereich, der öffentlichen Verwaltung auf nationaler, regionaler und städtischer Ebene, an Energieunternehmen und Agenturen, IKT, den Telekommunikations- und Transportsektor an der Schnittstelle zum Energiesektor und der Energieinfrastruktur. Des Weiteren sind Anbieter für technische Sicherheitsausstattung, Berater im Bereich Schutz kritischer Energieinfrastrukturen sowie, Krisenmanager und der Bereich Energie und öffentliche Sicherheit angesprochen.

Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahmegebühren beginnen bei 1.177 €; Frühbucherrabatte gibt es bis zum 30. Juli.

Verwandte Artikel:
- Fachtagung zur Infektionsepidemiologie in Bielefeld, 12. - 16.09. (03.05.2011)
- Kritische Infrastruktur in Europa aus U.S.-Sicht (WikiLeaks) (12.12.2010)
- Alle Beiträge der Rubriken Aus- und Fortbildung und kritische Infrastruktur

Quellen / weiterführende Informationen:
- Link Pogrammbroschüre
- KatNet Mailingliste

03.05.2011

Fachtagung zur Infektionsepidemiologie in Bielefeld, 12.-16.09.11

B-Gefahren: Die Universität Bielefeld richtet im September zwei epidemiologische Fachtagungen aus. Vom 12. - 16. September findet die 13. International Summer School "Infectious Disease Epidemiology" statt, zeitgleich wird die 3. Summer School "Spatial Epidemiology in Megacities" abgehalten.

Die Sommerakademie Infektionsepidemiologie wird vom Institut für Innovationstransfer an der Universität Bielefeld GmbH (IIT) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld veranstaltet. Das Angebot ist als Trainingskurs für Methodenwissen aus dem Bereich der Epidemiologie zu verstehen. Die Unterrichtssprache ist englisch.

Folgende Themen sind geplant:
- Modern epidemiological methods for infectious diseases
- Outbreak investigation and surveillance
- Mathematical modelling, Introduction to SPSS for data analysis and basic health statistics
- Health economical evaluations
- Vaccinations
- (Re-)emerging infections due to climate change and tuberculosis
- Antibiotic resistance and nosocomial infections
- STDs including HIV/AIDS and viral hepatitis B/C
- Pandemic influenza 2009/2010 A (H1/N1)

Quellen / weiterführende Informationen:
- Homepage Summer School IDE

Die Parallelveranstaltung "Spatial Epidemiology in Megacities: Statistical and Spatial Analysis of Health Under a Changing Climate" findet nach ähnlichem Muster statt. Die Inhalte:

After completing the course, our participants will be able:
- to understand the multidisciplinarity of health problems in megacities
- to reflect upon concepts of vulnerability and resilience in a theoretical and empirical sense
- to approach concepts of population projection, epidemiological and demographical transitions
- to apply statistical techniques (e.g. logistic regressions) which are commonly used in health sciences
- to apply geospatial techniques (e.g. spatial analyses and modelling) which are commonly used in geography
- to work more effectively in collaboration with other disciplines for investigating multidisciplinary problems to develop sustainable strategies for the improvement of living conditions in megacities

Quelle / weiterführende Informationen:
- Homepage Summer School Megacities

Verwandte Beiträge:
- Begriffe aus der Infektionsepidemiologie (03.03.2011)
- Fachtagungen zur IT-Sicherheit (15.04.2011)
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27.04.2011

Seminar Krankenhausalarmplanung in Leipzig

Aus- und Fortbildung: Am 02. April fand in Ursberg ein Mensch bei einem Krankenhausbrand den Tod. Zur gleichen Zeit bildeten sich Katastrophenbeauftragte aus dem ganzen Bundesgebiet in Leipzig zu Fragen der Krankenhausalarmplanung fort, um sich gegen solche Szenarien zu wappnen.

Das Seminar mit dem Titel "Krankenhausalarmplanung - Schnelleinstieg" wurde von der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) organisiert, vertreten durch Dr. Heinrich Knoche (AKNZ) und Detlef Cwojdzinski (Senatsverwaltung Berlin). Veranstaltungsort war das alt-ehrwürdige Krankenhaus St. Georg in Leipzig. In eineinhalb Tagen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Basics des Managements interner und externer Schadenslagen im Krankenhaus vertraut gemacht.

Highlights waren zum einen der Vortrag von Carsten Baeck zur systematischen Risikoanalyse in Krankenhäusern und zum anderen die Vorträge der Herren Cwojdzinski und Co. zum Thema Dekontamination am Krankenhaus. Etwas konkreter hätten die Seminarteile zu den internen Gefahrenlagen ausfallen können.

Im Rahmen des Seminars wurde auch bekannt gegeben, dass zur Jahresmitte der dritte Band des von Herrn Cwojdzinski herausgegebenen "Leitfaden Krankenhausalarmplanung" erscheinen wird. Er trägt den Titel "Training" und schließt eine Lücke im bisherigen Werk, in dem Fragen der Ausbildung und Beübung von Katastrophenplänen nur marginalen Raum einnehmen.

Verwandte Beiträge:
- AKNZ-Jahresprogramm 2011 erschienen (11.09.2010)
- Thomas Mitschke neuer Leiter der AKNZ (05.02.2011)
- Alle Artikel der Rubriken Aus- und Fortbildung und kritische Infrastruktur

21.04.2011

2. Interdisziplinäres FRIAS-Symposium, 04. - 06.05. in Freiburg

Aus- und Fortbildung: Vom 4. bis 6. Mail findet in Freiburg das 2. Interdisziplinäre Symposium des Freiburger Institute for Advanced Studies (FRIAS) mit dem Titel "Katastrophen" statt.

Das 2. Interdisziplinäre FRIAS-Symposion beleuchtet das Phänomen "Katastrophe" aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Es eröffnet den weitgespannten Dialog zwischen den Geistes-, Sozial- sowie Naturwissenschaften und orientiert sich in der Abfolge seiner Sektionen an einem idealtypischen Verlaufsschema katastrophischer Ereignisse von deren ersten Indikatoren bis hin zu ihrer Verarbeitung und Bewältigung (Vorhersage, Zusammenbruch, Reorganisation, Lehren aus der Krise). Das thematische Spektrum reicht von der biblischen Apokalypse über Naturkatastrophen und neurologische Krisen bis hin zu kollabierenden Finanzmärkten.

Eröffnet wird das Symposion mit einem Vortrag des renommierten Mathematikers Prof. Dr. Florin Diacu zum Thema "Before Tragedy Strikes: The Quest to Predict Megadisasters".

Quellen / weitere Informationen:
- hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16133
- FRIAS-Homepage

Verwandte Beiträge:
- Vorhersage von Katastrophen (14.01.2010)
- Alle Beiträge der Rubriken Aus- und Fortbildung und Forschung

15.04.2011

Fachtagungen zur IT-Sicherheit

Kritische Infrastruktur: Zwei Fachtagungen beschäftigen sich im Mai mit dem Thema Sicherheit in der Informationstechnologie (IT): Der IT-Grundschutztag in Sankt Augustin am 04.05. und der 12. Deutsche IT-Sicherheitskongress, der vom 10.-12. Mai in Bonn stattfindet.

Der IT-Grundschutztag zum Thema "Sensiblilisierung zur Informationssicherheit" wird vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie im Institutszentrum Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin veranstaltet. Der Eintrittt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Weitere Informationen: Programm / Anmeldung IT-Grundschutztag

"Sicher in die digitale Welt von morgen" so lautet der Titel des vom Bundesamt für sicherheit in der Informationstechnik veranstalteten 12. Deutschen IT-Sicherheitskongress. Dieser findet vom 10.-12. Mai in der Stadthalle Bad-Godesberg in Bonn statt. Die Teilnahmegebühren betragen 150 - 600 €.

Weitere Informationen: Programm / Anmeldung IT-SiKongress

Verwandte Beiträge:
- Cyber-Abwehrstrategie für Deutschland (09.03.2011)
- Lagebericht zur IT-Sicherheit (29.12.2010)
- Alle Beiträge der Rubrik kritische Infrastruktur

30.03.2011

2. Tübinger Sommerakademie Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe

Aus- und Fortbildung: Vom 31.7. bis zum 7.8.2011 findet die 2. Tübinger Sommerakademie für interessierte Studierende der Medizin statt. Thematisiert wird nicht nur das Management von Großschadenereignissen im Inland sondern auch die humanitäre Hilfe bei Katastrophen internationalen Ausmaßes.

Im ersten Teil (5 Tage) werden Theorie und Praxis der Katastrophenmedizin gelehrt. Dabei wird das „Konzept zur katastrophenmedizinischen Ausbildung im studentischen Unterricht an deutschen Hochschulen“ umgesetzt.
Erfahrene Katastrophenmediziner werden den Studenten die medizinische Versorgung unter katastrophenmedizinischen Bedingungen, Führungslehre und Dekontamination näher bringen. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Sichtung und Triage.

In einem zweiten Teil (2 Tage) werden die Grundlagen der humanitären Hilfe präsentiert. Assessment von Katastrophen, Campmanagement und Sicherheitsaspekte werden ausführlich besprochen. Für den letzten Tag ist eine Geländeübung geplant, bei der die Situation in einem Katastrophengebiet simuliert werden soll.

Mit diesem Lehrangebot setzt die Uni Tübingen das „Konzept zur katastrophenmedizinischen Ausbildung im studentischen Unterricht an deutschen Hochschulen“ um und ist damit nach Regensburg die zweite Einrichtung die sich so für die katastrophenmedizinische Studentenausbildung engagiert.

Der Teilnehmerbetrag beläuft sich auf € 250. Der Flyer und das Anmeldeformular für die Sommerakademie 2011 stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

Verwandte Beiträge:
- Studentische Ausbildung in Katastrophenmedizin in Regensburg (02.01.2010)
- Sommerakademie für Studierende an der AKNZ (09.03.2010)
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Quelle / weiterführende Informationen:
Homepage der Stiftung des deutschen Instituts für Katastrophenmedizin

15.03.2011

DINK 2011: Erfahrungen von der Loveparade 2010

Kongressbericht: Im Rahmen des Dt. Interdisziplinären Notfallmedizin Kongress (DINK) berichtete Dr. Marx von seinem Einsatz bei der Loveparade 2010 in Duisburg. Er referierte über die Vorplanungen für die Bereiche Sanitätsdienst und Krankenhäuser, den Großeinsatz im Tunnel und die Erkenntnisse für zukünftige Veranstaltungen.

Zunächst sprach Dr. Frank Marx, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Feuerwehr- und Zivilschutzamt Duisburg, in seinem didaktisch und inhaltlich sehr guten Vortrag über die außerklinischen Planungen für die Loveparade (LOPA). Die Einsatzleitung wurde im Stabsformat aufgestellt, Einsatzabschnitte waren neben der medizinischen Versorgung der LOPA die Verstärkung des Regelrettungsdienstes der Stadt, der Brandschutz und der Abschnitt Versorgung. Drei Lagen wurden beplant: 1. LOPA ruhig und restliche Stadt ruhig. 2. LOPA ruhig, MANV in der Stadt. 3. MANV auf der LOPA, Stadt ruhig.

Am LOPA-Gelände und auf den Zuwegen wurden 40 Sanitätsstationen aufgebaut. Im LOPA-Bereich wurde ein Behandlungsplatz (BHP)-50 und ein Betreuungsplatz (BTP)-500 vorgehalten, in sekundärer Bereitstellung abseits des Geländes standen nochmals 4 BHP-50 und 4 BTP-500 bereit. Insgesamt waren ca. 1600 Einsatzkräfte im Bereich der LOPA und nochmal 2400 Kräfte in Bereitstellung vorhanden, darunter auch 12 Kräfte der Psychosozialen Unterstützung.

Im Vorfeld wurde versucht mit den Krankenkassen eine erweiterte, pseudostationäre medizinische Versorgung am Gelände zu vereinbaren, um Krankenhaustransporte zu vermeiden. Hierfür wurden Kosten von 50.000 € veranschlagt. Dies wurde von den Kostenträgern abgelehnt. Im Verlauf der Veranstaltung wurden ca. 450 Personen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert, was den Kassen jeweils Kosten von ca. 1.200 € = 540.000 € verursachte. Hier sollte wohl bei künftigen Großveranstaltungen ein neuer Verhandlungsversuch unternommen werden.

Lobend erwähnte der Referent die exzellente Zusammenarbeit und die Vorbereitungen seitens der Krankenhäuser. Die Versorgungskapazitäten wurden erheblich erhöht, teilweise wurden Versorgungsstationen in Zelten vorgehalten. Überregional standen so ca. 700 zusätzliche Krankenhausbetten zuzüglich entsprechendes Personal zur Verfügung.

Dann berichtete Dr. Marx von seinem Einsatz als LNA bei dem Unglück im Tunnel ohne auf die Entstehung einzugehen. Sein erster Eindruck beim Eintreffen waren sechs laufende Reanimation im Bereich des Tunnels. Der Tunnel selbst konnte innerhalb von 20 Minuten geräumt werden, so dass Rettungsfahrzeuge direkt einfahren konnten. Die Sichtung wurde mit Hilfe von Patientenanhängekarten durchgeführt. Es bildeten sich spontan einige Patientenablagen im Schadensbereich. Rote Patienten wurden von dort direkt in die Krankenhäuser transportiert, gelbe und grüne zunächst zum aufgebauten BHP gebracht. Nach etwa 2,5 Std. war der Einsatz abgearbeitet.

Am Ende der Veranstaltung wurden 5.600 Patientenkontakte und 575 Krankenhaustransporte registriert.

Der 2. Deutsche Interdisziplinäre Notfallmedizin Kongress (DINK) fand vom 24. bis 26.02.2011 in Wiesbaden statt. Homepage: www.dink2011.de.

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07.03.2011

Bevölkerungsschutz-Magazin: Geoinformationen

Nachricht: Dier erste Ausgabe des Bevölkerungsschutz-Magazins des Jahres 2011 behandelt das Schwerpunktthema "Geoinformationen: Daten für einen modernen Bevölkerungsschutz".

Themen der Ausgabe sind:
• Geoinformationen im Bevölkerungsschutz
• Geodaten für die Risikoanalyse
• Eine Erdbebenrisikokarte für die Schweiz
• OpenStreetMap
• Web 2.0: Neue Perspektiven für den Bevölkerungsschutz?
• Weltraumtechnik für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
• Unbemannte Flugsysteme im zivilen Krisenmanagement
• Ehrenamt: Die Helfende Hand 2010 geht an ...

Hier geht's direkt zur Ausgabe 1/2011 des Magazins Bevölkerungsschutz (pdf, 5,7 MB).

Das Bevölkerungsschutz-Magazin wird vier mal im Jahr vom BBK herausgegeben und kann kostenfrei über das Internet bezogen werden. Die Druckversion kann hier bestellt werden. Frühere Ausgaben können über das Archiv eingesehen werden.

05.03.2011

DINK 2011: PSU-Aspekte von Amoklagen in Schulen

Kongressbericht: In der Sitzung "Großschadenlage/Amoklage" auf dem DINK 2011 sprach Frank Waldschmidt aus Barsinghausen über Aspekte der psychosozialen Unterstützung nach schulischen Amoklagen am Beispiel von Winnenden und Sankt Augustin.

Nach terrorartiger schulischer Gewalt leiden nicht nur die unmittelbar Betroffenen: Nach dem Amoklauf von Winnenden waren auch bei Schülerinnen und Schüler benachbarter, nicht-betroffener Schulen akute Belastungsreaktionen zu verzeichnen. Bei den Polizeikräften stieg die Nachfrage nach PSU um etwa 70 %.

Waldschmidt führte seine Erkenntnisse am Beispiel Sankt Augustin in Nordrhein-Westfalen aus: Im dortigen Schulzentrum (Haupt-, Realschule und Gymnasium in einem Gebäudekomplex, 1400 Schüler) brachte am 11.05.09 eine 16-jährige Gymnasiastin einen Rucksack mit 10 Molotow-Cocktails, einer Gaspistole und einem Messer auf eine Toilette und begann sich zu vermummen. Dabei wurde sie von einer anderen Schülerin beobachtet. Bei dem folgenden Kampf wurde diese an der Hand verletzt, flüchtete sich ins Sekretariat. Die Täterin tauchte unter. Im Rahmen der Vorbereitung hatte sie sich auch Schlüssel für die Klassenzimmer besorgt um die Abwehrtaktik der Schule zu durchbrechen, welche in Einsperren im Klassenzimmer bestand.

Bei dem folgenden Amokalarm waren allein auf Polizeiseite u.a. drei Hundertschaften und ein SEK im Einsatz. Da die mutmaßliche Täterin nicht gefunden werden konnte mussten die Schüler über etwa drei Stunden im Klassenzimmer verharren.

Der Einsatzschwerpunkt des Rettungsdienstes lag auf der PSU: Hierfür wurde ein eigener Einsatzabschnitt gebildet und mit einem Fachberater für schulische Krisenintervention ausgestattet. Die Einsatzkräfte waren v.a. im Wartebreich der Eltern, am Evakuierungspunkt und bei der Zusammenführung von Eltern und Kindern tätig.

Auch nach Abschluss des Akuteinsatzes wurden die Betreuungsangebote wie PSU-Hotline, Elternbrief und persönliche Gespräche aufrecht erhalten. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Personen mit dem höchsten Traumatisierungsrisiko gewidmet: Der Opferklasse, der Täterklasse, einer nach Hilferufen vom SEK eilig evakuierten 5. Klasse, Hausmeister und Sekretärinnen.

Unverständnis äußerte der Referent für die Diskrepanz zwischen dem Vorbeugungsaufwand für den Brandschutz und den für Amoklagen, obwohl hierbei deutlich mehr Schüler zu Schaden kamen als bei Schulbränden.

Der 2. Deutsche Interdisziplinäre Notfallmedizin Kongress (DINK) fand vom 24. bis 26.02.2011 in Wiesbaden statt. Homepage: www.dink2011.de.

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14.02.2011

TUIS-VR: Web-basiertes Simulationstraining für C-Lagen

Aus- und Fortbildung: TUIS-VR ist ein kostenloses Internet-basiertes Ausbildungs-, Trainings- und Prüfungswerkzeug für Transportunfälle mit chemischen Stoffen. Damit können in einer virtuellen Realität die ersten Schritte bei der Abarbeitung von C-Lagen aus Sicht der Feuerwehr simuliert werden.

TUIS-VR wird vom Verband der Chemischen Industrie (VCR) zur Verfügung gestellt ist in erster Linie für die Ausbildung von Gruppenführern der Feuerwehren in Bezug auf Transportunfälle mit Gefahrgut gedacht.

Nach Anmeldung via Internet und Installation einer kleinen Grafikerweiterung kann man sofort loslegen: In vorkonfigurierten Szenarien trifft der Gruppenführer des ersten Fahrzeugs an der Einsatzstelle ein, muss die Erkundung vornehmen und den entsprechenden Befehl für die ersten Schritte des Einsatzes geben. Der Einsatz kann aus der Vogelperspektive oder der "Erste-Person-Perspektive" betrachtet werden. Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei können in der Einsatzstelle platziert und navigiert werden, genau wie das zugehörige Personal (Führer, Truppmänner, Atemschutzträger, Rettungsfachpersonal, Notärzte etc.). Von 5 geplanten Szenarien stehen bereits 2 zur Verfügung.

Das Programm macht keine zeitlichen oder inhaltlichen Vorgaben, es gibt keine Rückmeldung oder Erfolgskontrollen. Auch gibt es keine direkte Interaktionsmöglichkeit mit den Personen im Spiel und keine dynamische Entwicklung der Lage.

Die Simulation ist für die moderierte Anwendung durch einen Ausbilder gedacht. Für diesen stehen Anleitungen für die Szenarien zur Verfügung, in denen die Erwartungen an den "Spieler" beschrieben sind. Für die Anwendung allein zu Hause am PC ist die Simulation wenig spannend, für die Nutzung im Rahmen der strukturierten Ausbildung aber ein sehr wertvolles Medium. Medizinische Lagen lassen sich in TUIS-VR leider nur sehr bedingt darstellen.

TUIS-VR kann aber noch auf anderem Wege nützlich sein: Anhand von Screenshots aus TUIS-VR-Einsatzszenen lassen sich gut einsatztaktische Schritte für Vorträge abbilden (Rettungsmittelaufstellung, primäre Bereitstellung, Personalaufstellung, Verletztenablage etc.).

Die Grafiken laufen rund, sind aber nicht in jeder Hinsicht perfekt. Dank der zur Verfügung stehenden Anleitung lässt sich die Steuerung mittels Maus, Tastatur oder Joystick schnell erfassen, ist aber nicht komplett intuitiv. Einige der pdf-Begleitdokumente ließen sich von mir nicht öffnen, sind aber auch nicht entscheidend. Die Bestätigungsmails und der Newsletter sind zunächst in meinem Spam-Postfach gelandet; falls keine Rückmeldung nach der Registriereung kommt einfach mal dort nachschauen.

TUIS-VR findet sich unter tuisvr.xvrweb.com. Es ist Teil des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) der chemischen Industrie.

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- Ausbildung für CBRN-Schadenslagen (23.09.2010)
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- Alle Artikel der Rubrik Aus- und Fortbildung
- Alle Artikel der Rubrik C-Gefahren

05.02.2011

Thomas Mitschke neuer Leiter der AKNZ

Personalia: Zum 1. Februar übernimmt Thomas Mitschke die Leitung der bundeseigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er löst den bisherigen Leiter Wolfgang Weber ab, der als Abteilungsleiter in die Hauptstelle des BBK in Bonn wechselt.

Mitschke blickt auf eine langjährige Berufserfahrung im Bevölkerungsschutz zurück. Bereits in den 1990er Jahren war er Fachbereichsleiter an den Vorgänger-Bildungseinrichtungen der AKNZ für den Bereich Führungsausbildung. Nach dreijähriger Leitung des Referates für Inlandseinsätze bei der Bundesanstalt THW übernahm er 2002 die Leitung des Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums (GMLZ) von Bund und Ländern, das nach Gründung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in das Amt integriert wurde.

Ehrenamtlich war und ist der neue Abteilungsleiter beim Malteser Hilfsdienst Aachen, bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und im Ortsverband Sinzig des Technischen Hilfswerks engagiert. Geprägt durch zahlreiche Einsatzerfahrungen bezeichnet sich Mitschke selbst als „Bevölkerungsschützer mit Leib und Seele“, dem das Zusammenwirken aller Beteiligten am Herzen liegt, wobei für ihn immer die effiziente Hilfe für von Not und Katastrophen betroffene Menschen im Vordergrund steht. Eine wichtige Aufgabe des neuen Akademieleiters wird es sein, den Bau des geplanten neuen Kongress- und Wirtschaftsgebäudes zu begleiten.

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Quelle:
Pressemeldung des BBK

18.12.2010

Lizenzfreies Bildmaterial zum Katastrophenschutz

Aus- und Fortbildung: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Aber woher gutes und kostengünstiges Bildmaterial für Vorträge oder Veröffentlichungen bekommen? Ich habe zwei Quellen für lizenzfreies Bildmaterial rund um Katastrophen und den Katastrophenschutz gefunden...

Die Anbieter stammen beide aus den USA, also sind auch die Bilder meist amerikanisch geprägt. Um die Bibliotheken zu durchsuchen sind auch gewisse Englischkenntnisse nötig, aber was solls:

Hurricane Katrina / FEMADie US-amerikanische Katastrophenschutzbehörde FEMA (Federal Emergency Management Agency) bietet (überwiegend) lizenzfreies Bild-, Ton- und Videomaterial an. Die Dateien dürfen für nicht-kommerzielle Zwecke unter Nennung der Quelle (FEMA) auch in elektronischen und Printmedien veröffentlicht werden. Einzelne Elemente sind urheberrechtlich geschützt, hier müsste eine Erlaubnis eingeholt werden. Viele der Bilder zeigen politische Presseaufnahmen. Hier rechts ein Beispiel zum Hurricane Katrina in Louisiana.

Die Bildersuche ist nicht sehr komfortabel da es keine ausgefeilte Navigationsfunktion gibt. Also ein wenig Geduld mitbringen!

URL: FEMA Multimedia Library, FEMA Photo Library


Besser zurecht findet man sich in der Public Health Image Library (PHIL) der Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Hier sind die Bilder von der Startseite an nach Art der Katastrophe gruppiert. Entsprechend dem Auftrag der CDC liegt ein Schwerpunkt der Bilder auf Infektionskrankheiten und Bioterrorismus (hier links z.B. die Grafik eines Influenza-Viruspartikels).

Auch hier sind die meisten Bilder lizenzfrei, nur ausnahmsweise besteht ein Urheberrecht. Auch hier wird bei Veröffentlichung um eine Nennung der Quelle gebeten.

URL: Public Health Image Library (PHIL)


Viel Spass beim Stöbern!

27.11.2010

Bevölkerungsschutz-Magazin: Panik in Menschenmengen

Medien-Tipp: Panik in großen Menschenansammlungen kann desaströse Folgen haben. Dies wurde uns nicht zuletzt durch die Vorkommnisse während der Loveparade in Duisburg oder beim Wasserfest in Phnom Penh wieder vor Augen geführt. Mit dem Thema Panikforschung beschäftigt sich nun ein Beitrag in der jüngsten Ausgabe des Bevölkerungsschutz-Magazins.

Weitere Themen der Ausgabe sind:
•CBRN-Aktionsplan der EU
•Deutschland ist gut vorbereitet
•Das BiGRUDI Projekt – schnelle BT-Diagnostik für unterwegs?
•Da lieg was in der Luft
•Krisenmanagement in NRW
•Netzwerke für den erfolgreichen Bevölkerungsschutz

Hier geht's zur Ausgabe 04/2010 des Magazins Bevölkerungsschutz.

Das Bevölkerungsschutz-Magazin wird vier mal im Jahr vom BBK herausgegeben und kann kostenfrei über das Internet bezogen werden. Frühere Ausgaben können über das Archiv eingesehen werden.

15.11.2010

Fachtagung zu Kritischer Infrastruktur in München

Aus- und Fortbildung: Kritische Infrastrukturen - ein Thema dessen Bedeutung für den Bevölkerungsschutz oft unterschätzt wird. Denn wenn im Einsatzfall der Strom für längere Zeit ausfällt, ist eine EDV-gestützte Abwicklung oder dringend notwendiger Funkverkehr nicht möglich. Grund genug für die Bereitschaft München des BRK sich des Themas "Kritische Infrastrukturen" im Rahmen der jährlichen Fachtagung "Führen von Einsatzkräften" am 13. November anzunehmen.

Hochkarätige Dozenten aus dem Staatsministerium des Inneren, des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Münchner Referats für Gesundheit und Umwelt und der Stadtwerke München haben heute über ihre Vorbereitungen und Erfahrungen aus Übungen und Einsätzen zu diesen Themen referiert. Auch konkrete Beispiele waren mit Vorträgen über die Evakuierung der neurologischen Klinik Bad Neustadt und die Lovaparade in Duisburg vertreten.

Alle Referenten stellten die besondere Wichtigkeit einer umfassenden Vorbereitung für auf ersten Blick unrealistische Szenarien und die damit Verbundene Koordination zwischen den einzelnen Behörden, Referaten und beteiligten privaten Unternehmen heraus. Im Form der zweijährigen länderübergreifenden Übung LÜKEX [Lexikon] des Bundesamtes für Bevölkerungsschutzes und Katastrophenhilfe wird dies bereits seit Jahren bundesweit beübt.

"Wir konnten heute erneut zeigen, dass die Vorbereitung auf den Katastrophenfall wichtig und notwendig ist und ständig erneuert werden muss", so Volker Ruland, der Tagungsleiter des Münchner Roten Kreuzes. Die Hilfsorganisationen leisten dazu auch in Form der jährlichen Fachtagung "Führen von Einsatzkräften" einen wichtigen Beitrag. Denn durch den regen fachlichen Austausch entstehen auch die notwendigen Netzwerke für den Einsatzfall. In der Industrieausstellung können sich die Besucher darüberhinaus über den neusten technischen Stand der Anbieter informieren.

Die Münchner Fachtagung "Führen von Einsatzkräften" findet jährlich im November statt und richtet sich an Führungskräfte aus allen Organisationen und Behörden in Bayern. Jedes Jahr wird ein Thema von Dozenten aus dem gesamten Bundesgebiet und mitunter aus dem benachbarten Ausland kritisch und detailliert beleuchtet.

Quelle: BRK